Stadtradeln Ulm

In der Zeit vom 08.09. – 28.09.2019 fand Ulm das sogenannte Stadtradeln machen. Dabei organisieren sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt und radeln um die Wette.

Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben! Kommunalpolitiker*innen als die lokalen Entscheider*innen in Sachen Radverkehr können „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Verbesserungsmaßnahmen anstoßen bzw. umsetzen.

Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit Bürger*innen um die Wette. Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, Bürger*innen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden.

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums tragen Radelnde die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender ein. Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

Dieses Jahr habe ich auch daran teilgenommen, ich habe die Straßenbahn ohne mich fahren lassen und habe das Rad in meinen Alltag eingebunden. Ich bin also zur Arbeit, Kita oder auch in der Freizeit mit dem Rad geradelt. Täglich waren dies gute 20 Kilometer. Ich habe in diesen 3 Wochen insgesamt 184 Kilometer zurück gelegt, mal mit oder ohne Kind im Kindersitz und dabei 26kg CO² eingespart bei meinen Weg rauf oder unter nach Böfingen.

Mein Fazit, ich werde wieder im nächsten Frühling aufs Rad steigen und meine Kilomter radeln. Aber eins ist mir dabei jetzt schon klar, wir müssen Radverkehr in Ulm nicht weiter zu stiefmütterlich behandeln. Wir brauchen eine Gleichberechtigung im Straßenverkehr und dies schaffen wir nur mit deutlich mehr Investitionen auch in das Radwegenetz. Aber mit dem Ausbau des Radwegenetz ist es nicht getan. Auch die Anschaffung von einem E-Bike sollte kommunal wie zb. von München gefördert werden.

Ich werde mich sehr starkt zusammen mit den anderen Fraktionen dafür einsetzen, eine Fahrradquto bis 2025 von 25% zu erreichen.

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